Werbebotschaft vom Obdachlosen
Bei der nun vorgestellten Werbeform handelt es sich um extremes Low- Budget- Guerilla Marketing! Da herkömmliche Werbemittel auf den Straßen und in den Einkaufsgassen vom Ottonormalverbraucher nahezu ausgeblendet werden sind Unternehmen gezwungen ihre Botschaft möglichst kreativ unters Volk zu bringen.
Die „Bettler“- Methode gilt als sehr kostengünstige, jedoch wirkt sie auf den Betrachter skurril: unser Ziel. Denn skurriles Marketing bleibt in den Köpfen der Menschen. Dies gilt natürlich nicht immer im positiven Sinne. Designerläden, Architektenbüros, Versicherungen oder ähnliche sollten auf eine solche Werbung verzichten. Billigflieger und andere Branchen in denen ein großer Preiskampf herrscht können mit der richtigen sympathischen Aussage punkten.
Was ist zu beachten?
Für die „Bettler“- Methode muss kein großer Aufwand betrieben werden. Am besten einen Karton verwenden, auf dem eine knappe, sympathische Werbebotschaft geschrieben wird. Als Eye- Catcher kann unter dem selbst aufgezeichnetem Werbespruch das ausgedruckte Firmenlogo aufgeklebt werden, welches sich ins Gedächtnis der Passanten setzen soll.
Die Vorbereitungen sind nun alle erledigt. Jetzt kannst du dich in die Innenstadt begeben und einen Bettler aufsuchen. Dieser soll von nun an die Blicke mit deinem Werbeschild auf sich ziehen, nachdem du ihn mit einem Honorar glücklich gemacht hast.
Die Werbebotschaft muss mit Vorsicht ausgewählt werden, dass sie nicht als geschmacklos eingestuft wird. Am besten einen lockeren, witzigen Spruch, der die Passanten zum Lachen bringt.
Anmerkung: Besonders auffällig wäre ein „Bettler“ im Anzug. Setze dich hierfür am besten selbst auf die Straße. Das Werbeschild muss aber unbedingt aus Karton sein, auf dem mit Hand die Nachricht geschrieben ist. Das lenkt mit Sicherheit einige Blicke auf sie. Hier kann man sich auch mehr trauen beim reimen des Textes. Zum Beispiel: „Nebenbei 3500€ im Monat! xyz.de machts möglich!“



Was haltet ihr von dieser Werbemethode? Findet ihr sie geschmacklos oder sehr ihr Potential in der ganzen Sache? Teilt mir eure Meinung als Kommentar mit!
Martin Tauber ist begeisterter Facebookmarketer und Suchmaschinenoptimierer (SEO) aus Südtirol. Mit seinen 18 Jahren ist er neben der Schule SEO - Consultant in einer lokalen Werbeagentur und erfolgreich im Affiliate - Marketing tätig.Kontaktdaten: Facebook, twitter oder kontakt[ät]martintauber.com

13. September 2008 um 13:47
Sehr schöner Artikel und sehr schöner Blog, aber ein Fehler ist mir am Anfang des Artikels aufgefallen. du schriebst “Gorilla-Marketing”, mit Affen hat das ganze aber recht wenig zu tun, richtig wäre “Guerilla-Marketing” (sprich: “gerija”).
Finde die Werbemethode auf jeden Fall gut, Einfallsreichtum darf belohnt werden.
13. September 2008 um 13:56
Danke für das Kompliment! Na da hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen. Sollte eigentlich nicht passieren. Ist mir nun auch irgendwie peinlich
LG Martin